AK Usability & User Experience (UUX) - Accessibility

18.09.19

AK Usability & User Experience (UUX) - Accessibility

Veranstaltung der BITKOM bei SAP mit Beiträgen von der Bundesagantur für Arbeit, Microsoft, adesso, T-Systems, Siemens und der SAP... und natürlich uns :)

18. September 2019, 10:30 – 17:00 Uhr
SAP AppHaus Heidelberg, Bergheimer Str. 147, 69115 Heidelberg

  • ab 10:00 Registrierung und Begrüßungskaffee
  • Top 1 10:30
    Begrüßung und Vorstellen der Agenda Vorstand des AK UUX
  • Top 2 10:35
    Begrüßung durch den Gastgeber Alexander Lingg, SAP SE
  • Top 3 10:45
    KI und Barrierefreiheit Annika Karstadt, Filmgsindl GmbH
    Wie cloudbasierte Lösungen mit KI schon heute zur Barrierefreiheit beitragen. / Erläuterung von sogenannten „Hybrid Modellen“, die neben der KI einen menschlichen Korrektor zulassen. / Smarte Features, wie das Anlernen der KI von individuellen Wörterbüchern oder Fachjargon, helfen zusätzlich Unternehmen und Behörden beim Einsatz. / Was bringt die Zukunft und wie sehen die Trends aus?
  • Top 4 11:00
    Accessibiltiy in der SAP-Produktentwicklung Nicole Windmann, SAP SE 
  • Top 5 11:35
    App-Entwicklung in der Bundesagentur für Arbeit Markus Brand und Daniel Müller, Bundesagentur für Arbeit
    Verglichen mit anderen und größeren IT-Verfahren der BA ist die Geschichte der App-Entwicklung schnell erzählt, dennoch blicken wir bereits auf eine Zeit voller Erfahrungen, Erfolge und Herausforderungen zurück. Wie haben wir sie bis zum heutigen Tag gemeistert? Was sind unsere zukünftigen Aufgaben? Mit unseren ersten beiden eigens entwickelten Apps sind wir nun in der Lage, ein breites Angebot mobiler Anwendungen für unsere größten Zielgruppen direkt am und mit den Kunden zu entwickeln. Lernen Sie hierbei die Jobsuche-App der BA genauer kennen. Wir zeigen Ihnen zudem, warum die Balance zwischen Usability und Accessibility eine Gratwanderung und ständiger Begleiter unserer Arbeit ist.
  • 12:10 Mittagspause und Networking
  • Top 6 13:10
    Führungen durch das AppHaus der SAP SE
  • Top 7 13:55
    Barrierefreiheit bei Microsoft: Wie wir jeden Menschen dazu befähigen, mehr zu erreichen Anne Koessler, Microsoft Deutschland GmbH
    Wenn wir an Behinderungen oder Beeinträchtigungen denken, betrachten wir oft diejenigen, die sichtbar und dauerhaft sind, zuerst. Dennoch wird es Sie vielleicht überraschen, dass weltweit über eine Milliarde Menschen mit einer Behinderung leben - sei sie dauerhaft, situativ oder vorübergehend. Vor diesem Hintergrund ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir digitale Umgebungen schaffen, die für alle zugänglich sind, und die eine Einbeziehung von Menschen mit den vielfältigsten oder unterschiedlichsten Fähigkeiten am Arbeitsplatz fördern. In diesem Vortrag werden wir zeigen, wie Microsoft die Themen Barrierefreiheit und Inklusion angeht - sowohl in unseren Produkten als auch als Teil der Firmenkultur. Wir zeigen, welche Auswirkungen auf das Geschäft es hat, wenn unsere Technologie jeden Menschen auf der Welt befähigt, mehr zu erreichen.
  • Top 8 14:30
    Digitale Barrierefreiheit: neue Regulierungen und Normen / Klaus-Peter Wegge, Siemens AG
    Der Begriff "Barrierefreiheit" (engl. Accessibility) ist zwar in der Zwischenzeit bei den IKT-Unternehmen bekannt, jedoch sinkt der prozentuale Anteil barrierefreier Produkte und Dienste seit Jahren. Da die Selbstverpflichtung und Eigenverantwortung vieler IKT-Unternehmen im Bereich Accessibility offenbar nicht funktioniert, reagiert nun die EU mit großer zeitlicher Verzögerung auf diese Entwicklung mit Regulierung und Normen, damit auch ältere oder behinderte Menschen an unserer modernen digitalen Gesellschaft gleichberechtigt teilhaben können und nicht digital ausgegrenzt werden. In diesem Vortrag werden die brandneuen Europäischen Entwicklungen und ihre nationale Umsetzung in Deutschland vorgestellt und die Auswirkungen auf öffentliche Stellen und Wirtschaft beleuchtet. Einige einfache Beispiele werden die Diskussion anregen.
  • Top 9 15:05
    Usability und Accessibility in der Qualitätssicherung von digitalen Anwendungen / Anne-Marie Nebe , T-Systems Multimedia Solutions GmbH
    Am Anfang einer erfolgreichen Software-Entwicklung steht die Produkt-Vision. Hier beginnt das Zusammenspiel von Anforderungen an Funktion, Sicherheit, Nutzerakzeptanz und Zugänglichkeit. Wie erfolgt jedoch die Sicherstellung der Visionsumsetzung in den Phasen des Software-Entwicklungsprozesses? Am Best Practice Beispiel wird eine Vorgangsweise aufgezeigt und soll als Diskussionsvorlage dienen, inwieweit diese Lösung im eigenen Unternehmensprozess einsetzbar und skalierbar wäre.
    Ein kurzer Einblick in die neue EU-Norm 17161 (Barrierefreiheit von Produkten, Waren und Dienstleistungen nach einem „Design für Alle“-Ansatz) zeigt die Sichtweise der EU auf das Thema auf. Die Diskussion könnte zur Erörterung genutzt werden, inwieweit diese neue Norm unkompliziert und nachhaltig in bestehende Qualitätssicherungsprozesse gemäß EN 9001 integriert werden könnte.
  • 15:40 Kaffeepause und Networking
  • Top 10 16:00
    Herausforderung Accessibility im Umfeld von internen und externen Anwendungen in Zeiten von OZG, Apps und Microservices / Dr. Ronald Hartwig, RHaug GmbH
    Durch die Neufassung des BGG müssen nicht nur Dienstleistungen öffentlicher Träger, sondern sogar die internen Prozesse und die elektronische Datenhaltung im Sinne der BITV vollständig barrierefrei sein. Am Beispiel unserer Kunden aus dem Bereich der gesetzlichen Unfallversicherer werden wir einen Praxisstand darstellen und die aktuellen Stolpersteine durch verschiedene Interpretationen der Testkriterien, aber auch der heterogenen Entwicklungsumgebungen beleuchten. Dies soll Anlass zu einer kurzen Praxisumfrage im Publikum sein, um so vor allem Best Practices und Herausforderungen einmal auf den Punkt zu bringen.
  • Top 11 16:20
    Mobil mit Barrieren - Die größten Stolpersteine für Sehbehinderte bei der Nutzung von Apps / Theresa Jordan und Leif Janzik, adesso mobile solutions GmbH
    Pünktlich zum Erscheinen der neuen WCAG 2.1 Richtlinien zur Barrierefreiheit haben adesso mobile solutions und eye square die gängigsten Apps im Rahmen einer Fokusgruppe mit Blinden und Sehbehinderten auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis: Smartphones und Apps sind für Menschen mit Handicap zu einem essentiellen Bestandteil des Alltags geworden, in der Nutzung stoßen sie aber auf viele unnötig Hindernisse. Aus den Ergebnissen der Studie und basierend auf den gesetzlichen Vorgaben wurden Empfehlungen sowie Checklisten für UX, UI und für die technische Umsetzung abgeleitet, wie mobile Applikationen barrierefrei zugänglich gemacht werden können. Unser Vortrag stellt die wichtigsten Erkenntnisse und Ergebnisse vor.
  • Top 12 16:55
    Fazit, Neues aus dem Bitkom und Verabschiedung Vorstand des AK UUX
    Es wird ein Fazit des Tages gezogen, über Neues aus dem Bitkom berichtet und der nächste Termin des Arbeitskreises bekannt gegeben.
  • ca. 17:00 Ende der Veranstaltung

Anmeldung über das bitkom-Portal (Mitglieder) oder sprechen Sie uns an: 

Kontakt